Samstag, 24. August 2013

Schottland

Nach Inverness gings aufs Culloden-Schlachtfeld. Noch heute ist der Ort düster und es herrscht irgendwie eine bedrückte Stimmung! Aber ein Besuch wars auf jeden Fall wert!!



Anschliessend fuhren wir nach Isle of Skye...haben zeitig nach einem B&B gesucht, aber überall stand nur 'No Vacancies'...Spätabends kamen wir in Portree an, wo zwar kein B&B noch Plätze hatte, aber wir die letzten zwei Betten in einem Hostel im 12er Schlag bekamen! Besser als nichts, auch wenn die Nacht kurz war! Am Folgetag gings darum auch wieder runter von der Insel, da alles ausgebucht war. Vorher waren wir aber noch beim Old man of Storr!





In der Nähe von Oban haben wir uns wieder ein B&B genommen! Weiter gings nach Bathgate, wo wir zwei Nächte blieben! An einem Tag gings nach Edinburgh, am Folgetag zurück nach Glasgow, wo wir die letzte Nacht verbrachten, ehe es am Sonntag zurück nach Hause ging.






Montag, 12. August 2013

Unterwegs...

Nachdem Marion kurz nach 15 Uhr ebenfalls in Glasgow eingetroffen war, haben wir unseren Peugeot (liebevoll Hildi genannt) gepackt und fuhren über Umwegen (unfreiwillig!!) nach Stirling!


Am Folgetag gings nach Fort Williams, vorbei am Loch Ness (Nessie ahoi!!) und weiter ins Städtchen Inverness.



Unterwegs waren wir in der Ben Nevis Distillery und haben uns erklären lassen, wie der Whisky hergestellt wird - mit anschliessender Degustation: Aber ehrlich gesagt bevorzuge ich ein Pint of Scottish Beer ;-) Cheers!!!

Sonntag, 11. August 2013

Reykjavik - Vaduz - Glasgow

Nachdem wir unseren Jeep abgegeben hatten, starteten wir in einen gemütlichen und verregneten Nachmittag! Den vollen Freitag hatten wir auch noch zur Verfügung, um uns etwas besser mit der Stadt vertraut zu machen! Der Regen vom Vortag hatte aufgehört, nur noch dichte Wolken bedeckten den Himmel! So gings erst einmal zum Wikingerschiffsgerüst, ehe wir am Meer entlang bis zum Leuchtturm spazierten, einige Fotos schossen um anschliessend zeitig das Abendessen einzunehmen xD Haben noch ein Bier getrunken und sind früh ins Bett, da wir am Samstag um 04:30 Uhr aufstehen mussten. Der Schlaf war trotzdem in weiter Ferne und so waren wir am Morgen recht müde! Die Reise verlief ereignislos und um 16 Uhr waren wir zurück in Liechtenstein - Auspacken, Wäsche waschen, Check-In für den Samstag und Neupacken standen auf dem Programm..und den Abend hab ich gemütlich mit Christina und Egon verbracht.



Am Samstag schon wieder so früh raus...um 04:15 Uhr - ich hatte meine Planung nicht genau durchdacht und so musste mich Christina zum Flughafen fahren - zum Glück hab ich so tolle Freunde (i dem Sinn nomol a grosses MERCI!) 
Die Reise nach Glasgow (mit Zwischenhalt in Düsseldorf) verlief ganz gut, obwohl ich in Düsseldorf grad mal 30min Zeit hatte um umzusteigen. Bei der Passkontrolle wurde ich auch noch aufgehalten - ich hab auf Deutsch gegrüsst, hab meine ID vorgezeigt, der Passtyp schaut sie sich an, dreht sie 10x hin und her, zeigt sie seinem Kollegen von nebenan: 'Hast du so was schon einmal gesehen?' und gefühlte 10 Minuten später zu mir gesagt: 'It's ok, you can pass!' - Haha! Bei der nächsten Passkontrolle (diesmal bereits in Schottland) hat der Automat meine ID nicht lesen können: 'This machine doesn't like your card'! 
(Das Problem kommt den andern Liechtensteiner sicher auch bekannt vor!) Immerhin durfte ich einreisen und nun sobald Marion eintrifft (in etwa 5h), kann das Abenteuer Schottland losgehen! =)

Donnerstag, 8. August 2013

Im Süden

Weiter ging unsere Reise in den Süden, wo wir endlich mit einer Wetterbesserung
belohnt wurden! Beim Jökularlon, dem berühmten Gletschersee, verweilten
wir zwei volle Stunden - die Fotomotive waren auch gigantisch! Selbst einer Robbe konnten wir während geraumer Zeit zusehen, wie sie im Wasser plantschte und sich gegen die Strömung kämpfte!




Anschliessend gings weiter zum Skatafell-Nationalpark, wo wir ne Runde spazieren waren - eher enttäuschend, einmal mehr total touristisch und das Highlight, der Selfoss, war auch nichts Besonderes mehr! Wie bereits erwähnt, haben wir genügend Wasserfälle gesehen :-) 

So sind wir am Tag darauf ins Highland gedüst! Das Wetter war ganz prächtig!


Unser Ziel war Landmannalaugar, wo sich Liparit- und Rhytolithberge in die Höhe strecken. Mit der Sonneneinstrahlung war das Farbenspiel perfekt! 


Ebenfalls befinden sich dort weitere heisse Quellen, überall steigen Dampfschwaden in die Höhe! 


Weiter gings auf einer Offroadstrasse durch einen recht breiten und tiefen Fluss, in dem grosse Felsbrocken lagen. Vor uns ein Jeep, auf der gegenüberliegenden Uferseite ein weiterer - niemand wollte zuerst durch den Fluss. Schliesslich fuhr der Jeep vor uns durch - die Insassen (zwei Spanier) hatten denn Fluss bereits am Morgen durchquert und konnten uns einige Tipps geben... trotzdem wären wir fast abgesoffen...unser Jeep stiess mit einem Felsbrocken zusammen, es hätte nicht mehr viel gebraucht und wir wären stecken geblieben...aber Gott sei Dank sind wir aus dem Wasser rausgekommen, nur die Plastikabdeckung unter dem Auto hat gelitten bzw war nach kurzer Fahrtstrecke dann gänzlich weg! Somit hatten wir für diesen Tag genug von Flussdurchquerungen!


So gings auch am Mittwoch eher ruhig zu und her! Morgens waren wir beim Geysir und anschliessend verbrachten wir ne Stunde auf dem Rücken von Islandpferden!



Unterwegs nach Hveravellir haben wir noch einen kurzen Stopp beim Gulfoss gemacht, aber nur, weil er grad auf dem Weg lag :-) Schon wieder haben wir uns gewundert, wo man die ganzen Touristen losgelassen hat...auf den Strassen sieht man nur selten ein Auto! Nach Hveravellir haben wir zwei Hitchhiker aus Frankreich mitgenommen - allgemein haben wir recht viele Tramper während unserer Reise mitgenommen - aus Tschechien, Canada, Island, Polen und auch mal zwei Schweizer! Zurück zu Hveravellir, einer Oase inmitten einer 430km2 grossen Lavawüste! Es gab wieder heisse Quellen  und bunte Landschaften zum Bestaunen - hätte zudem zum Verweilen eingeladen, wäre die Zeit nicht schon so fortgeschritten gewesen und hätte es nicht zu regnen begonnen!




Leider vergeht die Zeit mal wieder viel zu schnell, denn bereits am Donnerstagmittag mussten wir unser Auto abgeben - aber es hat gute Dienste erwiesen und uns sowohl in guten als auch in weniger guten Zeiten nie im Stich gelassen - wir werden es vermissen!!

Sonntag, 4. August 2013

Die Highlands und der Osten

Ein langer Tag stand uns bevor! Nachdem wir die berühmten Wasserfälle Hafragilsfoss und Dettifoss bewunderten (naja...sooo grossartig waren die jetzt auch wieder nicht...Hauptsache viele Touristen!), gings auf die F88 und somit ins Highland!



Durch riesige Lavalandschaften (erschien wegen des Nebels recht eindrücklich und finster) gings Richtung Askja. Unterwegs erlebten wir live mit, wie ein kleiner Jeep im Fluss absoff...plus anschliessender Rettungsaktion! Priska hat sogar die Ranger informiert, während ich Fotos schoss (folgen später xD). Nach gut 1.5h war die Aktion vorbei...der Jeep unbrauchbar, die Insassen verzweifelt und durchnässt! Wir setzten unseren Weg fort (ebenfalls durch den Fluss, aber die Route mit etwas mehr Bedacht gewählt). Später liefen wir bei Wind, Regen und Nebel (brrrr) 2.5 km zum 1875 entstandenen Krater Viti, in dem sich 40 - 50°C heisses Wasser befindet! Leider konnte man nicht ins warme Nass springen und den Öskjuvatn-See im Hintergrund (der tiefste übrigens hier in Island) konnten wir durch den Nebel auch nur erahnen! Schade wenn das Wetter nicht mitspielt, aber so hatten wir zumindest eine mysthische und düstere Atmosphäre ;-) Durchnässt und als halbe Eiszapfen kamen wir schliesslich wieder beim Auto an (Yeaah...Sitzheizung lässt grüssen) und setzten die Fahrt nach Egilsstadir fort, wo wir um 22 Uhr eintrafen...unterwegs liess sich auch mal ganz kurz die Sonne blicken!

 
Der Tag darauf war noch grauer, trüber und nässer als zuvor! Wir haben die Ostfjorde erkundet und unsere ersten Puffins gesehen :-) Ebenfalls gabs weitere Wasserfälle, aber mit Wasserfall-Fotos verschon ich euch bis auf Weiteres ;-) Abends begann es ziemlich stark zu winden (also ein Lüftchen verglichen mit unserem Föhn), trotzdem reichte es aus, um den Strom im Hotel lahmzulegen. Aber anscheinend scheint das Hotel einen 'riesigen' Kerzenvorrat zu besitzen...


Am Tag darauf regnete es zwar nicht mehr, aber der Wind hatte noch um einiges zugelegt und so war es draussen recht unangenehm. Wir haben uns noch einmal Teile der Ostfjorde angeschaut und stiegen dann zum 110m hohen Hengifoss hinauf - waren mal wieder 2.5 km, die wir uns durch eisigen Wind kämpfen mussten! (Irgendwann hat man auch genug Wasserfälle gesehen...) Anschliessend gings schon weiter nach Süden zum Gletscher Vatnajökull! Mit seinen 8300km2 ist er doch um einiges grösser als Liechtenstein :-) Dort freuten wir uns erneut über eine schöne Abendstimmung und sind nun gespannt, was das Wetter die restlichen Tage so zu bieten hat!



Freitag, 2. August 2013

Der Nordosten

Je weiter wir in den Nordosten fuhren, desto schlechter wurde das Wetter! Aber da wir unsere Übernachtungen vorgegeben hatten, konnten wir nicht der Sonne nachfahren! Immerhin lernen wir so Island auch bei Nebel kennen :-)

Bereits am dritten Tag befuhren wir die erste F-Strasse, sprich ein geländegängiger 4x4 Jeep ist Voraussetzung, um da fahren zu dürfen. Klar, wenn man durch Flüsse muss :-)


Macht Spass, aber man kommt nur langsam vorwärts und wichtig ist auch, dass der Tank voll ist... niemand möchte gerne auf einer F-Strasse stehenbleiben...denn die Frequentierung ist doch eher bescheiden!

Wie bereits gesagt, die Dörfer hier sind winzig - kein Wunder, wenn 65% der 320'000 Einwohner in Reykjavik und Umgebung leben und sich somit die restlichen auf 103'000 km2 ausbreiten müssen. Unsere nächste Übernachtung war somit auch fernab jeglicher Zivilisation! Das nächste Restaurant war 30km, das übernächste 70km entfernt! Die Unterkunft war in einer kleinen Hütte, recht heimelig und urchig! (Man stelle sich blauen Himmel im Hintergrund vor...)


Da das Wetter nicht nur Sonne bereithielt, besuchten wir die Myvatn-Region eben bei Regen und Nebel (und mit Mütze und Schal bewaffnet...der Wind war recht eisig...brrr!) 



Wir wanderten durch Lavagestein und bestiegen mal wieder einen Krater! Beim Solfatarenfeld beobachteten wir sprudelnde und brodelnde Quellen! 

Abends zeigte sich dann auch freundlicherweise mal wieder die Sonne :-) 



Am Folgetag stand ein Ausflug ins Highland auf dem Programm. Das Wetter war akzeptabel, immerhin hing der Nebel nicht so tief und so hatten wir Ausblick auf die umliegenden Berge und Gletscher. Waren dann auch in einer heissen Quelle plantschen, hat super Spass gemacht - vor allem, da die Aussentemperatur etwa 4°C betrug!



Abends feierten wir den Schweizer Nationalfeiertag mit selbstgekochten Nudeln, einem kalorienreichen Schokoladenkuchen und einem fruchtigen Rioja! 




Es grüssen...
                                     ...die Island-Fans!