Bereits am dritten Tag befuhren wir die erste F-Strasse, sprich ein geländegängiger 4x4 Jeep ist Voraussetzung, um da fahren zu dürfen. Klar, wenn man durch Flüsse muss :-)
Macht Spass, aber man kommt nur langsam vorwärts und wichtig ist auch, dass der Tank voll ist... niemand möchte gerne auf einer F-Strasse stehenbleiben...denn die Frequentierung ist doch eher bescheiden!
Wie bereits gesagt, die Dörfer hier sind winzig - kein Wunder, wenn 65% der 320'000 Einwohner in Reykjavik und Umgebung leben und sich somit die restlichen auf 103'000 km2 ausbreiten müssen. Unsere nächste Übernachtung war somit auch fernab jeglicher Zivilisation! Das nächste Restaurant war 30km, das übernächste 70km entfernt! Die Unterkunft war in einer kleinen Hütte, recht heimelig und urchig! (Man stelle sich blauen Himmel im Hintergrund vor...)
Da das Wetter nicht nur Sonne bereithielt, besuchten wir die Myvatn-Region eben bei Regen und Nebel (und mit Mütze und Schal bewaffnet...der Wind war recht eisig...brrr!)
Wir wanderten durch Lavagestein und bestiegen mal wieder einen Krater! Beim Solfatarenfeld beobachteten wir sprudelnde und brodelnde Quellen!
Abends zeigte sich dann auch freundlicherweise mal wieder die Sonne :-)
Am Folgetag stand ein Ausflug ins Highland auf dem Programm. Das Wetter war akzeptabel, immerhin hing der Nebel nicht so tief und so hatten wir Ausblick auf die umliegenden Berge und Gletscher. Waren dann auch in einer heissen Quelle plantschen, hat super Spass gemacht - vor allem, da die Aussentemperatur etwa 4°C betrug!
Abends feierten wir den Schweizer Nationalfeiertag mit selbstgekochten Nudeln, einem kalorienreichen Schokoladenkuchen und einem fruchtigen Rioja!











Ich find ja die 4x4 Jeep-Story schon mal sehr interessant. Davon will ich Fotos sehen: dreckige Jeeps, tiefe Straßen, Matsch, Schlammschlacht, ... :)
AntwortenLöschenAber klingt sehr lässig bei dir. Beneide dich.
Grüße aus dem 38°C heißen Wien