Donnerstag, 8. August 2013

Im Süden

Weiter ging unsere Reise in den Süden, wo wir endlich mit einer Wetterbesserung
belohnt wurden! Beim Jökularlon, dem berühmten Gletschersee, verweilten
wir zwei volle Stunden - die Fotomotive waren auch gigantisch! Selbst einer Robbe konnten wir während geraumer Zeit zusehen, wie sie im Wasser plantschte und sich gegen die Strömung kämpfte!




Anschliessend gings weiter zum Skatafell-Nationalpark, wo wir ne Runde spazieren waren - eher enttäuschend, einmal mehr total touristisch und das Highlight, der Selfoss, war auch nichts Besonderes mehr! Wie bereits erwähnt, haben wir genügend Wasserfälle gesehen :-) 

So sind wir am Tag darauf ins Highland gedüst! Das Wetter war ganz prächtig!


Unser Ziel war Landmannalaugar, wo sich Liparit- und Rhytolithberge in die Höhe strecken. Mit der Sonneneinstrahlung war das Farbenspiel perfekt! 


Ebenfalls befinden sich dort weitere heisse Quellen, überall steigen Dampfschwaden in die Höhe! 


Weiter gings auf einer Offroadstrasse durch einen recht breiten und tiefen Fluss, in dem grosse Felsbrocken lagen. Vor uns ein Jeep, auf der gegenüberliegenden Uferseite ein weiterer - niemand wollte zuerst durch den Fluss. Schliesslich fuhr der Jeep vor uns durch - die Insassen (zwei Spanier) hatten denn Fluss bereits am Morgen durchquert und konnten uns einige Tipps geben... trotzdem wären wir fast abgesoffen...unser Jeep stiess mit einem Felsbrocken zusammen, es hätte nicht mehr viel gebraucht und wir wären stecken geblieben...aber Gott sei Dank sind wir aus dem Wasser rausgekommen, nur die Plastikabdeckung unter dem Auto hat gelitten bzw war nach kurzer Fahrtstrecke dann gänzlich weg! Somit hatten wir für diesen Tag genug von Flussdurchquerungen!


So gings auch am Mittwoch eher ruhig zu und her! Morgens waren wir beim Geysir und anschliessend verbrachten wir ne Stunde auf dem Rücken von Islandpferden!



Unterwegs nach Hveravellir haben wir noch einen kurzen Stopp beim Gulfoss gemacht, aber nur, weil er grad auf dem Weg lag :-) Schon wieder haben wir uns gewundert, wo man die ganzen Touristen losgelassen hat...auf den Strassen sieht man nur selten ein Auto! Nach Hveravellir haben wir zwei Hitchhiker aus Frankreich mitgenommen - allgemein haben wir recht viele Tramper während unserer Reise mitgenommen - aus Tschechien, Canada, Island, Polen und auch mal zwei Schweizer! Zurück zu Hveravellir, einer Oase inmitten einer 430km2 grossen Lavawüste! Es gab wieder heisse Quellen  und bunte Landschaften zum Bestaunen - hätte zudem zum Verweilen eingeladen, wäre die Zeit nicht schon so fortgeschritten gewesen und hätte es nicht zu regnen begonnen!




Leider vergeht die Zeit mal wieder viel zu schnell, denn bereits am Donnerstagmittag mussten wir unser Auto abgeben - aber es hat gute Dienste erwiesen und uns sowohl in guten als auch in weniger guten Zeiten nie im Stich gelassen - wir werden es vermissen!!

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